MEINE ARBEIT BEI DER DEUTSCHEN WELLE

Meine Vorliebe fürs Radio und das gesprochene Wort hat in den sechziger Jahren in meiner kleinen Heimatstadt im Südiran begonnen: Zu den Radiomoderatoren meiner Kindheit habe ich wie zu Sagengestalten aufgeblickt. Dabei war es gar nicht leicht, dort das frühe Radio zu empfangen. Bevor später die günstigen Transistorradios aufkamen, behalfen wir uns mit kleinen, simplen Detektorenempfängern. Wir nannten sie Ohrenradios, sie bestanden aus einem Kopfhörer mit einem Kabel am einen Ende, das man an eine Antenne anschloss, um so das Signal des nächstgelegenen Senders zu empfangen. Einer unserer aufregendsten Zeitvertreibe als Kinder war das Spiel mit diesen Ohrenradios. So hörten wir nächtelang Radio Isfahan und andere Sender und hatten eine unbeschreibliche Freude daran.

Das Radio hat mir auch die Welt der Musik eröffnet, aber das ist eine andere Geschichte und die erzähle ich hier.

The times they are ...

Seit ich im Jahr 2002 bei der Deutschen Welle angefangen habe, hat sich viel getan: Arbeitete ich anfangs noch als waschechter Radioredakteur und moderierte Sendungen wie „Europamagazin“, „Deutschlandmagazin“, „Klangpunkte“ und „Aphorismen und Satire der Woche“ ...

Text & Ton & Bild & mehr

... änderte sich das, als im Jahr 2011 unser lineares Radioprogramm eingestellt wurde und es – schwuppsdiwupps – hieß, Inhalt für die nun so richtig durchstartende Internetseite zu schaffen.

Das 21. Jahrhundert

Heute arbeiten wir multimedial, produzieren Podcasts und Features, sind sozial vernetzt und haben eine visuelle körperschaftliche Identität: Wir sind ganz blau. Sehen Sie selbst: www.dw.com.

Arbeitsproben

Hier habe ich für Sie eine Auswahl meiner Sendungen und Artikel zusammengestellt. Ich könnte wahrscheinlich gutes Geld verdienen, wenn ich an dieser Stelle Werbung für eine Sprachschule schaltete, denn: Den Großteil der Erzeugnisse meiner Arbeit liefere ich auf Persisch ab.

DAS KALENDER-BLATT

Eines der Formate, die ich im Laufe der Jahre erdacht und produziert habe, möchte ich Ihnen hier vorstellen. Es geht um das Kalenderblatt für DW Farsi. Ein Jahr lang habe ich unseren iranischen Lesern jeden Tag eine bedeutende deutsche Persönlichkeit vorgestellt – ob aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Sport oder sonst einem Bereich.

So sind 366 wunderbare Portraits von ebenso vielen bemerkenswerten Persönlichkeiten zusammengekommen und so sind unsere iranischen Leser, Seitenbesucher, Zuhörer, Follower und was wir nicht noch alles haben, der deutschen Kultur wieder ein Stückchen näher gekommen.

Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihnen demnächst Ihr iranischer Kollege ganz begeistert von Artur Fischer, dem deutschen Dübelkönig, erzählt.

ZUM KALENDERBLATT (PERSISCH)

Eskandar Abadi im Portrait

Ich schreibe hier immer von Radio und Webseiten, aber Sie wollen mich auch mal in bewegten Bildern sehen?

Nun, hier kriegen Sie, was Sie wollen: Ein Videoportrait.

Und noch ein Videoportrait ...

Sie müssen wissen: Generationen angehender Journalisten haben an mir ihre Gesellenstücke vollbracht. Gut, mir kann's recht sein. Denn, so sagte de Lévis, Aufmerksamkeit ist der Meißel des Gedächtnisses.

Andere über mich

Das schreiben die anderen

Eskandar AbadiEskandar Abadi

Podcast "Seltene Klänge" auf DW Farsi

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+49 (0) 228 429 4836
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